Queen Elizabeth II. ist gegen die Gleichstellung der Homo-Ehe
Queen Elizabeth II. ist “not amused”. Grund für ihre schlechte Laune ist das Vorhaben von Premierminister David Cameron. Dieser plant für 2013 die Gleichstellung der Homo-Ehe in Großbritannien.
Doch für den Premier aus der Downing Street 10 wird die Luft immer dünner. Nachdem sich Parteifreunde bereits in der Vergangenheit von seinen Plänen distanziert hatten, zeigt nun auch das Oberhaupt der Church of England wenig Verständnis dafür.
Die Ehe gilt als eine der heiligsten Prinzipien der anglikanischen Kirche und dieses Sakrament ist nur Mann und Frau zu erlauben. Ihr “Missfallen” äußerte die Queen bei einem 30-minütigen Austausch, anlässlich eines Besuches des Kabinetts, zum 60-jährigen Thronjubiläum.
Laut der “Welt” war das Klima eher “unterkühlt”.
Natürlich hat auch die katholische Kirche in England eine eigene Meinung zu diesem Thema.
In einem Brief widersprachen die katholischen Bischöfe, David Cameron und seinem Argument, bei einer Eheschließung komme es vor allem auf den Moment des “Gelöbnisses” an: “Ehe unter Gleichgeschlechtlichen beraubt diese Institution ihrer besonderen Natur, weil sie da nur noch auf das Versprechen, das sich zwei Menschen geben, reduziert wird, ohne Berücksichtigung, dass die Intention der Ehe auf Vermehrung und die Erziehung von Kindern zielt.”
Ob sich David Cameron gegen all diesen Widerstand durchsetzen kann, ist ungewiss. England ist in der Frage der Gleichstellung der Homo-Ehe gespalten. Der Partei des Premierministers sinkt in Umfragen immer tiefer und interne Kämpfe kann man sich eigentlich keine mehr leisten.
Dir ist es wichtig, dass kein Lebensmodell benachteiligt wird? Dann unterstütze uns mit deinem Statement.
Quelle: Welt.de
Bild: Photograph: Carl Court/AFP/Getty Images
Über den Autor
Verwandte Artikel
-
http://www.facebook.com/rolldices Stefan Schmidt
-
Achim Schipporeit
-
Kai Ardizzone- Kluth
-
Jürgen Klein
-
Lena Leopard